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News

19.05.2010
Rastanalge für die A73
FT-Bericht

23.01.2010
Autobahndirektion zählt die Lastwagen
FT-Bericht

29.10.2009
Autobahn-Parkplatz kommt
FT-Bericht

13.08.2009
Der Autohof hat "aufgerüstet"
FT-Bericht

15.12.2008
Kreisrat lehnt ab
Landrat und Kreisräte lehnen Tank- und Rastanlage Staffelbach einstimmig ab.

10.12.2008
Bund - Naturschutz kritisiert Rastanlage
Mit einer Protestaktion prangert der BN den unnötigen Flächenverbrauch an. Bilder

22.10.2008
Aktueller Stand der Unterschriften: 1.131

13.10.2008
SPD-Kreisräte informieren sich vor Ort
Am 13.10.2008 um 16:30 Uhr kommen die SPD-Kreisräte nach Staffelbach. Bilder

23.09.2008
Reinhard Bütikofer kommt
Am 23.09.2008 um 15:00 Uhr kommt Reinhrad Bütikofer (Vorsitzender vom  Bündnis 90 / Die Grünen). Mehr dazu unter  Aktionen.

12.09.2008
Bundestagsabgeordneter Toni Hofreiter kommt
Am 12.09.2008 um 15:00 Uhr kommt Toni  Hofreiter. Mehr dazu unter Aktionen.

21.08.2008
Bundestagsabgeordneter Ludwig Stiegler kommt
Am 21.08.2008 um 14:30 Uhr kommt Ludwig Stiegler. Mehr dazu unter Aktionen.
Aktueller Stand der
Unterschriften: 1.080

20.07.2008
Gemeinde reicht Petition ein
Die Gemeinde Oberhaid reicht eine Petition an den Deutschen Bundestag ein. Petition

23.06.2008
Das Fernsehen kommt
Am 23. Juni kommt ein Fernsehteam des Bay. Fernsehens. Es wird eine Liveübertragung gemacht.
Bilder

19.06.2008
Seite überarbeitet
Es wurden neue Inhalte und ein Gästebuch eingefügt.

30.05.2008
Über 1000 Unterschriften
Ende Mai wurde die
1.000er Grenze geknackt.
Aktueller Stand der
Unterschriften: 1.003

03.05.2008
Demonstration am 4. Mai
Am 4. Mai ab 15:00 Uhr findet eine Demonstration am geplanten Standort der Tank- und Rastanlage statt.
Aktueller Stand der
Unterschriften: 973

19.03.2008
Info-Veranstaltung
Info-Veranstaltung am
11.April im Sportlerheim.
Aktueller Stand der
Unterschriften: 767

 

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    Bürgerverein-Staffelbach
    Aktion gegen die Tank- und Rastanlage
     

Herzlich willkommen

Die Autobahndirektion Nordbayern plant nord-westlich von Staffelbach eine Tank- und Rastanlage an der Maintalautobahn A70. Dieses Bauvorhaben stellt einen wesentlichen Eingriff in den Lebensraum der Einwohner von Staffelbach dar und ist wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Staffelbach liegt eingekesselt zwischen der Autobahn, der Bahnlinie und dem Main. In diesen begrenzten Lebensraum soll nun zusätzlich eine Tank- und Rastanlage gebaut werden, obwohl nur wenige Kilometer entfernt ein ausbaufähiger Autohof nur zu 60 % ausgelastet ist. Somit ist dieser Streckenabschnitt bestens versorgt.

Um dieses unnötige Bauvorhaben zu verhindern, hat sich eine Bürgeraktion gegen die Tank- und Rastanlage formiert. Wir informieren Sie über das Vorhaben der Autobahndirektion und die Argumente der Bürgeraktion.

Autobahnschild

Autobahndirektion zählt die Lastwagen
Mit freundlicher Genehmigung vom Fränkischen Tag

VERKEHR  Eine Erhebung an den bestehenden Rast- und Parkplätzen soll Aufschluss darüber geben, ob die geplante
und umstrittene Rastanlage bei Staffelbach erforderlich wird. „Frühestens im Frühjahr“ sollen die Ergebnisse vorliegen.

Knetzgau/Staffelbach - Im Lauf des ersten Halbjahres 2010 wird wohl eine Entscheidung darüber fallen, ob an der Maintalautobahn A70 eine weitere Raststätte gebaut wird. Als Standort ist Staffelbach im Gespräch – und in der kontroversen Diskussion.
Seit einiger Zeit ermittelt die Autobahndirektion Nordbayern mit Sitz in Nürnberg die Lkw-Frequenz auf den Rast- und Parkplätzen an der Autobahn zwischen Schweinfurt und Bamberg. „Zielgruppe“ dieser Untersuchung sind die Lastwagen, auf deren Bedarf/Bedürfnisse die Zahl der Parkplätze an Autobahnen abgestimmt werden muss. Denn die Brummi-Kapitäne müssen ihre Lenk- und Ruhezeiten einhalten. Das schaffen sie nur, wenn genügend Parkraum zur Verfügung steht.

2010_01_23 FT-Bericht

Der A70-Parkplatz oberhalb von Limbach ist mit der automatischen Zähl- einrichtung ausgestattet. Wie viele Brummis kommen?
Foto: Ronald Rinklef

An der Maintalautobahn gibt es zwei privat betriebene Rasthöfe (keine staatlichen Raststätten), die Euro-Rasthöfe in Werneck und Knetzgau, die Jürgen Walz als Pächter führt. Ein dritter Rasthof hat sich im Gewerbegebiet Schweinfurter Hafen etabliert. Der Fernfahrer, der bei Walz seine Nacht verbringen will, muss eine Gebühr von zehn Euro zahlen, die ihm aber bei der Einkehr im Rasthof vergütet wird. „Vielen Fahrern, vor allem aus Osteuropa, ist das aber zu teuer“, sagt Walz.

Parkplätze bekommen Namen
Diese weichen auf die nicht bewirtschafteten Parkplätze an der Autobahn aus, die lange Zeit namenlos waren, inzwischen aber „getauft“ wurden, weil sie sich in vielen Straßenkarten und den Navigationsgeräten wiederfinden – wichtig für die Fernfahrer, damit sie ihre Touren planen können.
Solche Parkplätze mit WC finden sich an der A70 jeweils in beiden Fahrtrichtungen bei Theres/Horhausen („Steins-äcker“) und bei Limbach unmittelbar nach dem Tunnel Schwarzer Berg („Spitzberg“). Auf den Parkplätzen haben jeweils rund zehn Lastzüge Platz. Größer sind die Stellflächen in den Rasthöfen, die Walz im letzten Jahr sogar erweitert hat: in Werneck von 55 auf knapp 100 Lkw-Parkplätze und in Knetzgau von 80 auf etwa 130.
Reicht das Angebot? Walz sagt ja, es sei „immer ein Platz zu finden“ für die Brummi-Lenker, meint er, allerdings nicht ganz uneigennützig: Denn ein weiterer bewirtschafteter Rastplatz an der A70 wäre Konkurrenz für ihn. Aber nicht nur aus diesem Grund regt sich heftiger Widerstand gegen die Überlegungen, in Staffelbach eine Raststätte zu errichten. Für die Anwohner dort ist das Lärm- und Abgasargument ausschlaggebend.

„Wir warten die Zählung und die Auswertung ab.“
Diana Schmitt, Direktion
Inzwischen beschäftigen sich höchste politische Kreise mit dem „Politikum“ Rastplatz, wenngleich die Diskussion sich nach der Bundestagswahl spürbar beruhigt hat. Bei der Autobahndirektion Nordbayern ist man darüber gar nicht so unglücklich, denn dort will man in aller Ruhe die Fakten als Entscheidungsgrundlage für das Bundesverkehrsministerium zusammenstellen.
„Die entscheidende Frage ist: Stehen an der A70, und zwar auch auf längere Sicht, genügend Parkplätze für die Lastwagen zur Verfügung?“, sagt Diana Schmitt, die Sprecherin der Autobahnbehörde . Um diese Frage zu beantworten, wurden an den Zufahrten zu den Rast- und Parkplätzen automatische Zähl-einrichtungen installiert. Zwischenergebnisse nennt die Autobahndirektion nicht. „Wir warten die Zählung und die Auswertung ab“, so Diana Schmitt, die „frühestens im Frühjahr“ mit Ergebnissen rechnet. Bis dahin liegt das Projekt Staffelbach in jedem Fall auf Eis.
Abwarten will die Behörde in Nürnberg auch, wie sich ein neues Leitsystem für die Brummi-Parkplätze auswirkt. An der A70 soll eine Anzeigetafel den Lkw-Fahrern schon weit vor Knetzgau signalisieren, ob und wie viele Parkplätze dort frei sind. Die Tafel gibt es schon; da, wo sie noch aufgestellt werden soll, fehlt allerdings eine Kleinigkeit, eine Steckdose.

Das Lkw-Aufkommen steigt
Auf der Maintalautobahn fahren täglich rund 40 000 Fahrzeuge mit einem Lastwagen-Anteil von etwa einem Drittel. Der soll nach den Prognosen bis 2020 auf bis zu 50 Prozent steigen.

Quelle: Fränkischer Tag vom 23.01.2010

Endlich werden die Autohöfe in der Bedarfsplanung berücksichtigt! Wir begrüßen die Objektivität und den Weitblick von Staatssekretärin Karin Roth (BMVBS). Ganz im Gegensatz dazu die Autobahndirektion Nord. Diese argumentiert, die A70-A73 wäre eine Ausweichroute zur A3 und das würde eine Tank- und Rastanlage bei Staffelbach rechtfertigen.
Will man es dort nicht kapieren oder ist man einfach nur stur. Die A70 Schweinfurt - Bamberg ist durch die bestehenden Parkmöglichkeiten gut versorgt. Die A73  Bamberg - Nürnberg dagegen bräuchte dringend weitere Parkmöglichkeiten. Das gleiche gilt auch für die A70 östlich von Bamberg.

BAB_Karte_v2_s

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